Kiezväter (5): Andreas mit Jakob

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Was Väter durch den Kiez treibt. Heute: Andreas mit Jakob am Weichselplatz in Neukölln.

Andi mit Jakob

Zwei Mann am Steuer: Andi mit Jakob am Weichselplatz in Neukölln

Das da oben ist Andreas. Andreas ist 36 Jahre, Online-Redakteur und gerade mit Frau (nicht im Bild) und dem neun Monate alten Sohn Jakob von Tempelhof nach Wedding gezogen. Weil dort bereits mehrere Freunde ein Haus bewohnen. Eigentlich kommt Andreas aus Bayern, aber das soll hier nichts zur Sache tun. Andreas ist ein ehemaliger Arbeitskollege von mir, wir trafen uns trotzdem zufällig am Weichselplatz in Neukölln.

Nanu, warum hier im Kiez unterwegs? Wedding ist doch ganz woanders!

Weil die Mama gerade Formalitäten für ihren neuen Job aushandelt. Und das hier um die Ecke.

Wie passend, dass gerade Deine Elternzeit begonnen hat. Wie lange und warum nicht länger oder kürzer?

Zwei Monate, weil ich nicht mehr bekommen habe von meiner Frau.

Weil sie nicht wollte, dass Du länger als nötig Zeit mit Deinem Kind verbringst?

Naja, es gibt ja nur 14 Monate, die bezahlt werden. Und sie wollte die vollen zwölf Monate. Hat auch gut gepasst, weil ich ja gerade ziemlich glücklich war mit meinem Job.

Jetzt wechselt Du Deinen Arbeitgeber. Wie sieht derzeit Dein Tagesablauf aus?

Seit ich Elternzeit habe, mache ich den ganzen Tag nichts anderes als lesen mit meinem neuen Kindle, das mir meine alten Arbeitskollegen geschenkt haben. Gerade lese ich „Die Sache mit dem Ich“, tolles Buch. Von Marc Fischer.

Ach, seine Reportagensammlung!

Genau. Davor gelesen habe ich „Liebestänze“ von Rainer Schmitt.

Apropos Lesen: Liest Du als Vater Elternliteratur oder googlest Du immerhin, wenn Ihr mal Probleme mit dem Kind habt?

Nee, weil ich eine Frau habe, die sich schon so gut auskennt, da kann ich gar nicht mithalten. Ich mache einfach was sie sagt!

Erinnerst Du Dich noch daran, worauf Du Dich beim Vaterwerden am meisten gefreut hast? Und wovor Du Angst hattest?

Sorgen hatte ich… hm, was hatte ich denn für Sorgen? Natürlich die, dass das Kind nicht gesund auf die Welt kommt, wobei wir das dann natürlich auch mitgenommen hätten. Ängste wie etwa, dass er bei der Geburt nicht genug Sauerstoff kriegt, solche Dinge. Gefreut habe ich mich am meisten auf so Situationen wie jetzt. Wo man mit dem Kleinen spazieren gehen kann und er sich freut wie ein Weltmeister, weil er da vorne am Steuer sitzt.

Was war der letzte richtig tolle sowie der letzte richtig beschissene Moment für Dich als Vater?

Ein toller Moment war, als Jakob angefangen hat zu Kaiser Chiefs und „I Predict A Riot“ zu tanzen. Wobei das eigentlich kein super Lied ist, aber es war lustig – lief zufällig im Radio. Der letzte nervige Moment hingegen war gerade heute Nacht, als er Bauchschmerzen hatte und nicht schlafen konnte.

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