Kiezväter (#18): Helmut mit Lola

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Wir stellen vor: Lola, Helle und Herr Böhm

Wir stellen vor: Lola, Helle und Herr Böhm

Das da oben sind Helle, Lola und Herr Böhm. Helle ist 41, Qualitätsprüfer bei Bombardier und hießt eigentlich Helmut, Lola ist anderthalb Jahre alt. Herr Böhm wurde nach dem Deutschlehrer von Helles Frau benannt. Wir treffen Dreiviertel der Familie an einem Samstagvormittag in der Nordneuköllner Sanderstraße und damit in unmittelbarer Nachbarschaft – sie waren gerade Brötchen holen und wollen Lolas Mama mit einem Frühstück wecken.

Es ist jetzt 11:30 Uhr an einem Samstag, Helle. Ohne Kind würden wir Dich hier wahrscheinlich nicht treffen, oder?

Helle: Wenn ich kein Kind hätte, wäre ich wahrscheinlich noch am Feiern!

Warst Du früher viel aus?

Ja, schon.

Wo?

Eher die Techno-Richtung. Im Watergate, zum Beispiel.

Und seit Lola da ist?

Nicht mehr. Vielleicht einmal in drei Monaten. Ist aber okay so.

Du vermisst es nicht?

Nö, gar nicht.

Weil Du zuhause nun deine eigene Party hast?

Ja, genau (lacht).

Was macht Lolas Mutter gerade?

Sie schläft noch, sie war gestern unterwegs.

Wie teilt Ihr Euch das Elternsein auf? Hat jeder seine Ausgeh- und Aufstehtage?

Das machen wir ganz unterschiedlich. Wenn ich was vorhabe, gehe ich, und umgekehrt. Meistens aber sind wir zusammen unterwegs und gehen heim wenn die Kleine ins Bett geht.

Und unter der Woche?

Ich bin berufstätig, meine Frau noch nicht. Sie hat Elternzeit. Lola geht aber schon in die Kita. In der Nähe der Hasenheide.

Es hat mit der Kita also gut geklappt?

Finden war schwierig, Eingewöhnung einfach. Eine Woche.

Was heißt „schwierig“ konkret?

Wir haben uns bei bestimmt 20 Kitas beworben. Unsere jetzige war die einzige, wo wir einen Platz bekommen haben! Ist aber super da.

Und am Wochenende? Was sind außer Brötchen holen Deine typischen Beschäftigungen mit Kind?

Spielplatz, Spielplatz, Spielplatz. Und dort vor allem Schaukeln.

Wo besonders gerne?

Den Spielplatz am Zickenplatz finde ich nicht schlecht – seit er neu gemacht wurde. Oder die Burg am See am Dreiländereck zwischen Kreuzberg, Treptow und Neukölln. Da gibt’s einen riesigen Biergarten, da kann man essen, trinken und spielen. Das ist der beste Spielplatz in der Gegend.

Was habt Ihr im Sommer gemacht, wenn es zu heiß für Spielplatz war?

Wir haben auf’m Balkon ne kleine Wanne mit Wasser befüllt, in der Lola dann geplanscht hat. Wir fahren auch mal an den See, haben aber keinen bestimmten Typ. Hauptsache kein Schwimmbad!

Wenn schon nicht das Ausgehen: Was vermisst Du aus der Zeit bevor Du Vater warst?

Ausschlafen und durchschlafen. Einfach mal nichts machen! Wir haben ein befreundetes Pärchen, die uns die Kleine mal für eine Nacht abnehmen. Dann gehen wir gemeinsam ein Bier trinken, nichts Wildes.

Eure Eltern wohnen also nicht in Berlin, Ihr seid beide zugezogen?

Richtig. Meine Eltern wohnen in Karlsruhe, die meiner Frau in Frankfurt am Main. Wir haben hier also keine Familie und schmeissen unsere allein.

Umziehen ist bisher aber kein Thema gewesen?

Noch nicht, vielleicht irgendwann mal. Bisher sind wir zufrieden.

Auch hier in Neukölln mit den Gegebenheiten für Familien?

Eigentlich schon, ja. Wir haben mehrere Freunde mit Kindern und fanden bisher noch immer Unternehmungen.

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