Kiezväter (#21): Robert mit Fritz, Franz und Fred (Kidzapalooza-Edition)

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Was Väter durch den Kiez oder die Stadt treibt. Heute: Robert mit seinen drei Söhnen beim Lollapalooza Festival 2015 auf dem Tempelhofer Flugfeld in Berlin.

Kurz was futtern, dann auf zu den Beatsteaks: Robert mit seiner Familie (nur teilweise im Bild)

Kurz was futtern, dann auf zu den Beatsteaks: Robert mit seiner Familie (nur teilweise im Bild)

Bevor unsere kurze Begegnung vollends verjährt: Das da oben sind Robert, Franz, Fritz und Fred. Robert ist 35, angestellter Gymnasial-Lehrer für Mathe und Physik, seine Söhne sind 5, 3 und 0 Jahre alt. Mit ihrer Frau beziehungsweise Mutter wohnen die vier Jungs in Friedrichshain. Der Besuch im Kidzapalooza-Bereich des Lollapalooza Festival in Berlin im September 2015 ist ihr erster Familienfestivalbesuch, und mit drei Kindern ist es wohl kein Wunder, dass Robert so einen Ausflug nicht alleine unternimmt. „Meine Frau sucht hier gerade Essen für uns“, sagt er und nimmt sich dankenswerterweise drei Minuten Zeit für ein paar Fragen und Antworten, wie zuvor schon Jörg, den ich auf dem Kidzapalooza mit seinem Sohn Matti traf.

Wie gefällt es Euch hier?

Franz: Gut! Am besten hier ist das Autofahren!

Robert: Er hat einen Kumpel getroffen. Das fand er am besten.

Und Du, Robert? Hängst mit den Kids den ganzen Tag im Kidzapalooza ab oder schaust Dir auch Bands an?

Wir wollen den Jungs schnell Essen einflößen, dann Beatsteaks angucken und den Rest des Nachmittags draußen verbringen. Wir sind nur heute, am Sonntag, hier.

Zwischenfazit: Festivalbesuch mit Kindern – gute Idee oder Mist?

Bisher klappt es erstaunlich gut. Weil es eine räumliche Trennung zwischen Kidzapalooza und Lollapalooza und weil es Platz gibt. Sonst wären die Jungs noch zu klein hierfür.

Ihr wart davor auf keinen anderen gemeinsamen Festivals?

Nee.

Was gefällt Dir ganz konkret besonders gut oder schlecht?

Robert (fragt seinen Sohn): Was gefällt Dir nicht? „Dass die Toiletten so dreckig sind!“

Robert: Schon okay, so dramatisch ist es nicht. Ehrlich gesagt dachte ich nur, dass es hier beim Lollapalooza noch mehr Platz gäbe. Wenn es später dunkel wird, kann ich mir vorstellen, dass es auf dem Gelände voll und eng wird.

Ihr würdet nächstes Jahr also wiederkommen?

Da warte ich mal den Abend ab, wieviel ich bis dahin vom Festival mitgekriegt haben werde! Beatsteaks steht auf’m Plan, ja. Ich würde gerne auch Muse sehen, glaube aber nicht daran, dass ich so spät mit den Dreien noch hier rumturne. Irgendwann streichen wir die Segel.

Warst Du ohne Kinder öfter auf Festivals unterwegs?

Ja, waren wir früher öfter, zuletzt beim Hurricane vor sechs Jahren. Ein Zeitenwender! Aber in Berlin gibt es ja auch so genug Konzerte.

In Eurem Kiez in Friedrichshain bist Du zufrieden mit Kindern? Es gibt genug Spielplätze und Schulen?

Da ist alles okay. Über die Schulen könnte man ja überall meckern. Aber: Friedrichshain wird derzeit so zugebaut, jede Lücke wird mit Neubauten aufgefüllt. Im Moment gibt es noch genug Spielplätze, die aber schon jetzt alle randvoll sind. Wenn ein paar Tausend Leute mehr dort wohnen werden, wird’s eng.

Ihr kommt aus Berlin?

Ich schon, meine Frau kommt aus Braunschweig. Ich habe schon immer in Friedrichshain gewohnt. Es war mal ganz anders und viel leerer dort, aber so ist das halt. Die Zeiten ändern sich.

Wie lief das mit der jeweiligen Elternzeit bei drei Kindern?

Ich habe immer zwei Monate genommen. Das hat funktioniert.

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One Comment

  1. Pingback:Lollapalooza Berlin 2016: Familientickets zu gewinnen! - New Kid And The Blog

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