Mark Benecke über neuartige Genversuche: „Ran an den Embryo!“

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Wenn Embryonenforschung helfen kann, bisher unheilbare sowie seltene Erbkrankheiten auszurotten, sollte man sie trotz ethischer Bedenken nicht doch begrüßen? Dr. Mark Benecke hat dazu eine klare Meinung, die Ihr hier nachhören könnt.

Forscht so gerne, wie er darüber redet: Dr. Mark Benecke (Foto: Benecke.com)

Forscht so gerne, wie er darüber redet: Dr. Mark Benecke (Foto: Benecke.com)

Wer Dr. Mark Benecke kennt, der denkt vielleicht zuerst an seinen Spitznamen „Herr der Maden“, an sein Faible für Dudeismus, an seine Mitgliedschaft in „Die Partei“ oder an seinen Vorsitz der deutschen Dracula-Gesellschaft. Wer Benecke kennt, weiß aber auch, dass der Forensiker und Kriminalbiologe neben all dem scheinbaren Quatsch, den er in seinem Privatleben so treibt, ein extrem eloquenter und belesener Wissenschaftler ist, der jeden noch so abwegigen Forschungszweig mit einem Enthuasismus erklären kann, der einen Daniel Düsentrieb bisweilen staunen lassen müsste. So geschehen auch am vergangenen Samstag, den 6. Februar 2016, als Benecke in der neuesten Ausgabe der radioeins-Sendung „Die Profis“ über jüngst bewilligte Genversuche an Embryonen reden sollte. Ein zugegeben nicht abwegiger, sondern für die Zukunft der Menschheit maßgeblicher Forschungszweig.

In der Vorab-Zusammenfassung des Interviews zwischen Benecke und Moderator Stephan Karkowsky heißt es erklärend:

„Eingriffe in die menschliche DNA, in die genetische Grundlage eines Menschen, sind immer noch höchst umstritten. Kritiker haben Angst, dass mit dieser Forschung Designerbabys geschaffen werden könnten. Befürworter sehen darin die Möglichkeit, mehr über Fehlgeburten und Unfruchtbarkeit herauszufinden. In Großbritannien ist es einem Forscherteam seit dieser Woche erlaubt, an menschlichen Embryonen zu forschen und deren Erbgut gezielt zu verändern. Wir sprechen darüber mit unserem Genetikspezialisten Dr. Mark Benecke.“

Und genau dies passiert in den folgenden acht Minuten und elf Sekunden, in denen man das Gespräch im Stream und Podcast nachhören kann. Benecke erklärt nicht nur das „Wie“ und „Warum“, sondern auch das Für und Wider der Forschung an menschlichen Embryonen – von der möglichen Heilung seltener Erbkrankheiten bis hin zu moralischen Bedenken und Fragen der Ethik. Sein unter diesen und anderen Aspekten freilich streitbares Fazit lautet „Ran an den Embryo!“. Hört Beneckes Erläuterungen hier nach:

Über Impfungen bei Kindern und deren Gegner hat Mark Benecke übrigens auch eine so klare wie wohltuende Meinung.

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