Beim Video des autistischen Jungen, der beim Coldplay-Konzert weint, musste ich weinen

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Eine Clickbait-Überschrift für den guten Zweck: Seit ein paar Tagen geht ein Video eines Coldplay-Konzerts in Mexiko City viral. Klingt bis hierher unwahrscheinlich, in dem Clip aber sieht man statt dem seit Jahren musikalisch eher unspektakulären Chris Martin und seiner Band einen Vater mit seinem Sohn im Publikum. Der Junge heißt Luis Noel, ist sechs Jahre alt, großer Coldplay-Fan und Autist. Und der Vater, der ebenfalls Luis heißt, hat seinen Sohn dabei gefilmt, wie er seine Lieblingsband zum ersten Mal live sieht und deren wunderbaren Song „Fix You“ hört:

Wer das nicht rührend findet, hat kein Herz – aber warum ist dieses Video denn so bewegend? Weil der kleine Luis Autist ist, die Menschen Mitleid haben und sich für seinen großen Moment freuen? Vielleicht. Mir persönlich aber geht die Szene deshalb so nahe, weil sie einen einzigartigen Vater-Sohn-Moment dokumentiert: So gebannt, ja fast überfordert Luis zu sein scheint, so unglaublich stolz und voller Liebe muss der Papa sein.

Weil das Internet nicht allein voller Liebe und Optimismus ist, melden sich natürlich auch Kritiker zu Wort, die mutmaßen, der Junge käme mit der Menschenmenge nicht klar und habe Angst – für Menschen mit bestimmten Formen von Autismus wohl nicht unüblich. Aber den Eltern abzusprechen, die Situation nicht selbst am besten einschätzen zu können? Come on! Würde der sechsjährige Luis aus Angst weinen, wäre dieses Video vermutlich nie auf YouTube gelandet und würde von Vater Luis Vazquez nicht auf Twitter beworben werden.

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