Mit Kinderwagen auf `nem Longboard

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Bestimmt voll lässig und entspannt: Wie man als Vater sein Kind und sich selbst noch cooler durch den Kiez bugsieren können soll.

Testfahrt in London: So gemütlich soll man mit dem Longboard-Kinderwagen unterwegs sein können (Foto: Quinny/Pr)

Testfahrt in London: So gemütlich soll man mit dem Longboard-Kinderwagen unterwegs sein können (Foto: Quinny/Pr)

Diese Erfindung hat hippen Neu-Neuköllner Vätern und der frühgebährenden Generation YouTube noch gefehlt: Die Firma Quinny verkauft auf ihrer Homepage sowie bei kooperierenden Vor-Ort-Händlern – auch in Deutschland – bald einen sogenannten Longboardstroller. Richtig, einen Longboard-Kinderwagen.

Das Teil sieht aus wie ein Longboard, auf dem ein Oberteil eines Sportbuggys verbaut ist. Grund: Nichts anderes ist der Longboardstroller. Laut Hersteller hält er einen Erwachsenen unter 100 Kilogramm sowie ein Kind unter 15 Kilogramm aus, lässt sich individuell gestalten und ist eine „exciting solution for travelling long distances in a fun and eco-friendly way. It brings together the comfort of a traditional stroller and the excitement of longboarding.“ Womit wohl auch der Preis von 599 Euro gerechtfertigt sein soll. Aber hey: Für einen Bugaboo muss man fast das Doppelte zahlen. Ohne Longboard.

Die Dinger sind auf 1000 Stück limitiert (Coolness-Faktor, klar), werden in Europa hergestellt und nur innerhalb Europas verschickt. Für Downhill sind sie natürlich nicht geeignet, für Kopfsteinpflaster auch nicht, aber will das schon.

Wenn ich an Longboards denke, fallen mir nämlich zuerst zwei ganz andere Dinge ein: Erstens wären da die Fans von YouTubern, die Moderator Jan Böhmermann via Twitter beschimpften, er solle doch erstmal Longboard fahren lernen, bevor er sich über ihre Stars lustig macht. Und zweitens erinnere mich auch 15 Jahre danach an einen Sturz ins Feldbett nach einer rasanten Abfahrt, die in einer überraschenden Kurve abrupt endete. Man kann mit diesen Dinger ja kaum lenken! Seitdem steht mein eigenes Longboard im Keller und wartet nicht auf Umrüstung. Reden wir nicht weiter darüber.

(via Dressed Like Machines)

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9 Comments

  1. Pingback:10 Väter, die keine Vorbilder sind - New Kid And The Blog

  2. wow :)
    Warum macht man hier nur 1.000 stück ?
    Finds super

  3. WOW – echt tolle Ideen von Quinny.

    Ich wäre auch dafür, wenn es mehr geben würde :-)

  4. Das sieht cool aus – ich stelle es mir vor, wenn es das als Zwillingsboard gäbe… klar, wegen der Stabilität ein noch größeres Problem, aber das wäre der Knaller.

  5. Das sieht wirklich cool aus. So etwas habe ich auch noch nicht gesehen. Ein sehr ausgefallener Kinderwagen. Man sollte öfter mal etwas neues probieren.

  6. Super Idee :)
    Natürlich sollte man schon zwecks der Verantwortung
    gegenüber des Kindes das Longboard fahren beherschen.
    Eine schöne beschäftigungsidee die besoders den Kindern freude bereiten wird.

  7. Yeah, das nenn ich mal ne geniale Idee. Ich musste schmunzeln bei diesem Video 😀
    Daumen hoch! So bekommen die Kleinen schon frühzeitig Kontakt zu einem der schönsten Hobbys auf diesem Planeten – Longboarden! 8)

  8. Wow, mit diesem Kinderwagen zieht man die Aufmerksamkeit definitv auf sich! Absoluter Blickfang. Ich bin gespannt, ob man in Zukunft mehr darüber in der Öffentlichkeit erfahren wird :)

    Danke für den Artikel, sehr interessant

    LG
    Martin

  9. Also ich finde das Ding klasse, so kann man Hobby und Elternverpflichtungen super verbinden! Einzig den Preis finde ich etwas happig, da bekommt man schon einen Marken Kombikinderwagen für..

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